„Lieber sein eigener Chef sein“

Nachwuchspolitiker der Jungen Union und Interessierte kommen ins Gespräch mit Start-up-Gründern bei Diskussionsveranstaltung „How to start up“

 

Herford. Einen vollen Saal im Denkwerk Herford bescherte die Veranstaltung „How to start up“, die die Junge Union im Kreis Herford und der Bielefelder Investmentverein e.V. gemeinsam organisierten.

„Wie erfolgreich große Start-Ups aus den USA, speziell dem Silicon Valley, sind, das wissen wir alle. Aber mit welchen Rahmenbedingungen Gründer bei uns im Kreis ihr eigenes Unternehmen starten und wie sich das Gründerdasein auf das eigene Privatleben auswirkt, das wollten wir selbst in Erfahrung bringen“, berichtete Jasmin Hugo, Kreisvorsitzende der Jungen Union, die deshalb diese bilaterale Diskussion initiierte.

v.l. Christian Brandhorst (narando), Jan Philipp Platenius (Talents‘ Friends), Nils Potthast (Bielefelder Investmentverein e.V.) und Jasmin Hugo (Kreisvorsitzende der Jungen Union Herford)

Genau dieser Transport der eigenen Erfahrungen von Christian Brandhorst, Gründer der narando GmbH, und Jan Philipp Platenius, Gründer der Talents‘ Friends GmbH, standen als Referenten im Fokus der Diskussionsveranstaltung. Sowohl Brandhorst als auch Platenius haben bereits zu ihrer Zeit an der Universität gegründet. „Doch es ist etwas Anderes, ob ich versuche, eine Idee neben dem Studium oder in Vollzeit zu realisieren“, begründete Christian Brandhorst seinen, Schritt nach dem Abschluss des Masters lieber sein eigener Chef zu sein.

„Habt Ihr zunächst den Entschluss gefasst, Unternehmer zu werden, oder wolltet Ihr einfach Eure Ideen umsetzten?“, fragt ein Zuhörer. „Es geht vielmehr darum, sich selbst zu verwirklichen und selbst etwas zu schaffen, anstatt direkt eine Firma mit 1.000 Angestellten zu bauen“, antwortete Jan Philipp Platenius.

Da natürlich nicht für jedes Jungunternehmen unmittelbar eine Millionenbewertung aufgerufen wird, erkundigten sich die CDU-Nachwuchspolitiker, wie man seinen eigenen Lebensunterhalt bestreitet, wenn man noch kaum Umsatz generiere. So finanzierte sich Christian Brandhort über ein Gründerstipendium der Bundesregierung, das „zumindest erstmal die Unsicherheit nimmt“, damit man sich auch gedanklich wieder voll seiner Idee widmen kann. „Besonders diese Art der Förderung müssen wir weiter forcieren, um auch zukünftig Land der Innovationen sein zu können und um die Gründerkultur zu stärken“, bekräftigte Jasmin Hugo die Leistungen aus öffentlichen Mitteln für Start-Up-Gründer. „Damit wir auch bei Start-Up-Gründungen eine Vorreiterrolle einnehmen“.

„Auch nach dieser Veranstaltung möchten wir uns dem Thema Start-ups weiter widmen, und auch von Gründern aus unserer Region hören, an welchen Stellen sie sich mehr Unterstützung von Kommunen oder dem Kreis wünschen, denn wir sind fest überzeugt, dass Start-Ups den hiesigen Wirtschaftsstandort Herford bereichern“, kündigte Hugo an.

„Von wegen, die Jugend engagiert sich nicht“ – Patrick Kretlow ist neuer Vorsitzender der Jungen Union Herford-Vlotho

Herford-Vlotho. Am Samstag, den 8. August 2015 trafen sich die Mitglieder der Jungen Union Herford-Vlotho zur Mitgliederversammlung mit anschließenden Vorstandswahlen. Die Mitglieder entschieden einstimmig, dass Patrick Kretlow, der am Tag der Wahl 19 Jahre alt wurde, den Verband zukünftig als Vorsitzender führen soll. Zur Seite stehen ihm im Vorstand seine Stellvertreter Laura Spilker und Sven-Luca Winter. Unterstützung erhalten sie von den Beisitzern des Vorstands Annika Bobe, Sebastian Kunst, Justus Müller, Maximilian Riecke, Marcel Rußkamp, Axel Schulz, Christine Wippermann und Berna Yilmaz. Alle Kandidaten erhielten einstimmiges Vertrauen der Verbandsmitglieder. „Patrick Kretlow hat bereits viel Engagement im Kreisvorstand der JU gezeigt. Deshalb freut es mich sehr, den Stadtverband auch weiterhin in guten Händen zu wissen“, kommentiert Michael Schönbeck, JU-Kreisverbandsvorsitzender, die Wahl.

Die Mitglieder der Jungen Union wählten ihren neuen Vorstand und waren über die Anwesenheit einiger Gäste, wie Landratskandidat Bernd Stute (Mitte).

Die Mitglieder der Jungen Union wählten ihren neuen Vorstand und waren über die Anwesenheit einiger Gäste, wie Landratskandidat Bernd Stute (Mitte) und der Vorsitzende der CDU Herford, Klaus Oehler (6. v. l.).

Vor der Wahl resümierte der scheidende Vorsitzende Axel Schulz, der aufgrund seines Studiums in Frankfurt a. M. kein zweites Mal kandidierte, seine Zeit als Verbandslenker. So konnte die Junge Union Herford-Vlotho die Mitgliederzahl um mehr als 20 Prozent steigern. „Von wegen, die Jugend engagiert sich nicht“, kommentierte der Landratskandidat der CDU für den Kreis Herford, Bernd Stute sichtlich erfreut das starke Wachstum des Stadtverbandes.

Die Versammlungsleitung übernahm Kreisverbandsvorsitzender Michael Schönbeck (2. v. l.) und der scheidende Stadtverbandsvorsitzende Axel Schulz (3. v. l.) resümierte die erfolgreichen vergangenen zwei JU-Jahre.

Die Versammlungsleitung übernahm Kreisverbandsvorsitzender Michael Schönbeck (2. v. l.) und der scheidende Stadtverbandsvorsitzende Axel Schulz (3. v. l.) resümierte die erfolgreichen vergangenen zwei JU-Jahre.

Geburtstagskind Patrick Kretlow wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Vorgänger Axel Schulz rückt studienbedingt in den Beisitz des neuen Vorstandes.

Geburtstagskind Patrick Kretlow (Bild) wurde von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Vorgänger Axel Schulz rückt studienbedingt in den Beisitz des neuen Vorstandes.

„Wir, die Mitglieder, wollten unser politisches Profil sein, getreu des damaligen CDU-Slogans zur Bundestagswahl 2013 `Gemeinsam erfolgreich´“, berichtete Axel Schulz. „Mit alleinigem Blick in diese Runde, haben wir, denke ich, bewiesen, dass man `Spaß an der Politik´ haben kann“, ergänzt er. Seine Bilanz als Vorsitzender ist durchweg positiv. So wurden mehrere politische Erfolge erzielt, wie die Modernisierung der Herforder Straßenbeleuchtung, für die sich die jungen Christdemokraten eingesetzt haben. „Allein dieser große Erfolg zeigt, wie engagiert und kompetent unsere JU Herford-Vlotho arbeitet – die Mitglieder stehen Kommunalpolitikern in nichts nach. Das macht mich sehr stolz“, sagte Klaus Oehler, Vorsitzender der CDU Herford. Des Weiteren wurden der Bundestags- und Kommunal- sowie Europawahlkampf mit starker Unterstützung der Jungpolitiker bestritten. Auch Bernd Stute kann sich auf engagierte Hilfe im Landratswahlkampf verlassen. „Ihr glaubt nicht, wie froh ich bin, euch an meiner Seite zu wissen“, sagte Bernd Stute. Weiter berichtet Schulz: „Außerdem haben wir unser Ziel erreicht, und jeden Monat mindestens eine eigene Aktion durchgeführt. Im Nachhinein können wir sogar feststellen, dass wir unser Ziel mit mehr als 40 zurückliegenden Veranstaltungen deutlich übertroffen haben.“

Der neue Vorstand freut sich auf die zukünftigen Herausforderungen und kommenden Aktionen.  Dem Motto "Spaß und Politik", genauer gesagt "Spaß an der Politik" soll dabei treu geblieben werden.

Der neue Vorstand freut sich auf die zukünftigen Herausforderungen und kommenden Aktionen.
Es soll der „Spaß an der Politik“ vermittelt werden und dem Motto „Mitmachen statt miesmachen“ will man weiterhin treu bleiben.

Der Verband sei derzeit überaus gut aufgestellt – „daran werden wir anknüpfen“, stellte Geburtstagskind Patrick Kretlow in Aussicht, „Besonders freue ich mich, dass uns das bisherige Präsidium um Axel Schulz, Christine Wippermann und Annika Bobe als Beisitzer erhalten bleibt.“ Abschließend dankte der neue Vorsitzende den Wahlberechtigten für das ihm und seinem Vorstand entgegengebrachte Vertrauen und schaut zuversichtlich auf das zukünftige Engagement „seines“ Stadtverbandes.

„So macht Wahlkampf Spaß“ – JU Herford-Vlotho trifft sich mit Bernd Stute zur offenen Vorstandssitzung

Herford. In gemütlicher Runde traf sich die Junge Union Herford-Vlotho zur offenen Vorstandssitzung in der Brasserie Lamäng. „Heute sind auch viele Leute aus anderen Gebieten des Kreises Herford anwesend – das freut mich sehr“, stellt JU-Vorsitzender Axel Schulz gleich zu Beginn fest. Außerdem freuten sich alle Anwesenden, dass auch Bernd Stute, Landrats-Kandidat der CDU für den Kreis Herford, Zeit fand, sich zur Runde zu gesellen.

Die Mitglieder der Jungen Union freuten sich über Ehrengast und Landrats-Kandidat Bernd Stute in ihrer geselligen Vorstands-Runde.

Die Mitglieder der Jungen Union freuten sich über Ehrengast und Landrats-Kandidat Bernd Stute (Tischende) in ihrer geselligen Vorstands-Runde.

Unter anderem stand der von den jungen Christdemokraten durchgesetzte Verkauf von Eintrittskarten für Restplätze im Stadttheater zu deutlich ermäßigten Preisen an Sozialhilfeempfänger sowie Schüler und Studenten auf der thematischen Agenda. Die Jungpolitiker wollen sich dafür einsetzen, dass dieses Angebot in der nächsten Zeit auch an Schulen und häufig von Jugendlichen besuchten, öffentlichen Einrichtungen stärker publik gemacht werden soll, damit es von möglichst vielen genutzt werden kann.

„Es freut mich, dass wir die verschiedenen Blickwinkel dazu nutzen können, gute Ergebnisse zu erzielen, die wir bald in die Tat umsetzen wollen.“ – Christine Wippermann, CDU-Kreistags-Abgeordnete

Des Weiteren freuten sich die Mitglieder der JU darüber, dass sich der Stadtrat mit den Stimmen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der Liste 2004 beschlossen hat, in den kommenden zwei Jahren erhebliche Mittel für die Sanierung der Straßenbeleuchtung und insbesondere für die Umstellung auf LED-Lampen zur Verfügung zu stellen. „Das ist ein großer Erfolg für uns, zumal dieses Thema vielen Herforder Bürgerinnen und Bürgern sehr am Herzen liegt“, sagte Schulz sichtlich erfreut. „Bürgernah – so wie eine Organisation sein und arbeiten sollte“, merkte Bernd Stute stolz an.
Weitere Themen und geplante Aktionen des Verbandes wurden mitunter kontrovers diskutiert. „Es freut mich, dass wir die verschiedenen Blickwinkel dazu nutzen können, gute Ergebnisse zu erzielen, die wir bald in die Tat umsetzen wollen“, bewertet die stellvertretende Vorsitzende und Kreistags-Abgeordnete Christine Wippermann die Diskussionskultur der jungen Christdemokraten. Man darf gespannt sein, mit welchen neuen Aktionen die Jugendorganisation in Erscheinung treten wird.

Auch der laufende Wahlkampf war Thema des Treffens. „So macht Wahlkampf Spaß, wenn man stark auch durch den engagierten Nachwuchs unterstützt wird und sich auf ihn verlassen kann“, lobt Stute den bisherigen und auch zukünftig geplanten Einsatz für seinen Wahlkampf, als die Jungpolitiker den sehr erfolgreich angelaufenen Wahlkampfauftakt resümieren. Auch Axel Schulz stellte fest, dass die Motivation der Nachwuchspolitiker wie auch in vergangenen Wahlkämpfen ungemein hoch, und nach wie vor ungebrochen ist.

Eine Willkommenskultur für Gründer schaffen – Kreisverband der Jungen Union besucht Oliver Flaskämper und sein „Denkwerk Herford“

Kreis Herford. Es gibt eine fundamentale Gemeinsamkeit aller Unternehmen – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Egal ob Global Player oder mittelständischer Familienbetrieb: Sie mussten für ihren Erfolg zunächst eines tun – sich gründen. Dass das leichter gesagt, als getan ist, aber auch gezielt unterstützt werden kann, erfuhr die Junge Union aus erster Hand im „Denkwerk Herford“.  Zusammen mit Landratskandidat Bernd Stute und dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann besuchte der christdemokratische Nachwuchs Oliver Flaskämper in seinem noch im Bau befindenden Gründerzentrum.

Flaskämper stellte den anwesenden JU’lern seine Idee vom „Coworking Open Space“ vor: „Die vor allem nachhaltige Gründung eines jungen Startup-Unternehmens ist nie einfach. Auch ich hätte bei früheren Gründungen einiges an Lehrgeld einsparen können, wenn ich jemanden gehabt hätte, der mich in bestimmten Fragen hätte unterstützen können. Diese Unterstützung wollen wir mit dem Konzept der Coworking Spaces gewährleisten. Gründer sollen sich gegenseitig im offenen Gedankenaustausch helfen und inspirieren.“

Die Mitglieder der Jungen Union im Kreis Herford zusammen mit Landratskandidat Bernd Stute (Mitte rechts), dem Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann (2. v. l.), Michael Schönbeck (3. v.l.), sowie „Gründervater“ und IWKH-Mitglied Oliver Flaskämper (Mitte links) vor seinem Gründerzentrum, das sich noch im Bau befindet, aber bald fertiggestellt werden soll.

Die Mitglieder der Jungen Union im Kreis Herford zusammen mit Landratskandidat Bernd Stute (Mitte rechts), dem Bundestagsabgeordneten Dr. Tim Ostermann (2. v. l.), Michael Schönbeck (3. v.l.), sowie „Gründervater“ und IWKH-Mitglied Oliver Flaskämper (Mitte links) vor seinem Gründerzentrum, das sich noch im Bau befindet, aber bald fertiggestellt werden soll.

So mangelt es den Räumen in dem ehemaligen Industriegebäude an der Leopoldstraße dank der Umbauten nicht an Offenheit: Bürozimmer und Schreibtische liegen unmittelbar beieinander und auch der ein oder andere Platz für echte Kamingespräche in der Lounge ist vorgesehen, ebenso wie ein großer Raum für separate Veranstaltungen und After-Work-Partys. Dass es den zumeist jüngeren Mietern an nichts zur Inspiration fehlen soll, zeigte Flaskämper auch anhand der Räumlichkeiten, in denen eine Sauna und ein Fitnessraum neben dem Angebot von Physiotherapie und Meditation eingerichtet werden sollen. Er selbst verriet den jungen Christdemokraten: „Ehrlich gesagt kommen mir meist die besten Ideen an Orten wie diesen.“

Sein Ziel und das seiner Unterstützer formulierte der „Gründervater“ eindeutig: „Unser Bestreben ist, mehr Gründer in die Gründung zu bringen. Was wir brauchen ist eine Willkommenskultur für Gründer in unserer wirtschaftlich gut aufgestellten Region – gerade auch durch die Kommunen.“ Flaskämper, selbst Mitglied der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford, weiter: „Die IWKH stellt etwa solch ein Netzwerk von Wirtschaft, Verwaltung und Politik dar, von dem auch Gründer profitieren können. Dafür werden wir allerorts beneidet.“

Dass sich die CDU für die IWKH in ihrer bisherigen Form einsetzt, unterstrich Landratskandidat Bernd Stute unmissverständlich: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Strukturen wieder so gut werden, wie sie waren.“ Der ausgewogene Gewerbemix und die starke Wirtschaftsstruktur im Kreis Herford gelte es weiter zu stärken, so Stute: „Unsere Unternehmen zu unterstützen, insbesondere beim Erhalt und Schaffen von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist eines meiner obersten Ziele. Der Kreis muss verlässlicher Partner für die Wirtschaft sein.“  Auch JU-Kreisverbandsvorsitzender und CDU-Kreistagsfraktionschef Michael Schönbeck schloss sich der Position an und zeigte sich zum Abschluss des Rundgangs imponiert von Flaskämpers Einsatz: „Ich finde es sehr inspirierend, wie Oliver Flaskämper seine Ideen vorstellt. Es ist beeindruckend, wie er sich für das Thema Gründung und somit den Wirtschaftsstandort Kreis Herford einbringt.“

Abschließend hatten die JU’ler bei einem Imbiss noch die Möglichkeit, ins persönliche Gespräch mit dem Hausherrn einzusteigen. Nach interessanten Gesprächen und vielen, kreativen Eindrücken vom Gründerzentrum, waren sich die Mitglieder der Kreis-JU sowie Landratskandidat Stute einig, dass der Kreis Herford viel Spielraum für Menschen mit kreativen und wirtschaftlich rentablen Ideen bietet. Sie bekundeten, diese gründungswilligen Menschen sowie das Herforder Denkwerk bestmöglich zu unterstützen.

Was sind Werte noch wert? – Junge Union diskutiert über Wertvorstellungen der heutigen Zeit

Herford. Ein tiefgreifenderes Thema stand beim jüngsten Infoabend der Jungen Union Herford-Vlotho im Mittelpunkt: Wertvorstellungen und Ideale, und was diese in unseren heutigen Gesellschaft überhaupt ausmachen. Manche sprechen hierbei vom Werteverfall, andere sehen in Zeiten der Globalisierung eher einen neutralen Wertewandel und wiederum andere meinen, dass immer noch die gleichen Prinzipien gelten, wie in früheren Jahren.

Gastreferent Andreas Gorsler diskutierte mit den Gästen über Ideale im Allgemeinen, den Werten der Christdemokratie und was diese mit der Jungen Union zu tun haben.

Gastreferent Andreas Gorsler diskutierte mit den Gästen über Ideale im Allgemeinen, den Werten der Christdemokratie und was diese mit der Jungen Union zu tun haben.

Um dieser Thematik näher zu kommen, freute sich der Stadtverband, mit Andreas Gorsler, dem Pressesprecher der CDU Herford, einen kompetenten Gastreferenten begrüßen zu dürfen. Zum Einstieg seines Vortrages brachte dieser den interessierten Gästen zunächst die Entstehung der christlichen Soziallehre näher. „Die Werte, die in der Christdemokratie verankert sind und sie von anderen politischen Richtungen unterscheidet, lassen sich zurückführen auf das Menschenbild eben dieser Soziallehre“, stellte Gorsler vor, „Für das christliche Grundverständnis sind drei wesentliche Merkmale Voraussetzung: Die Würde des Menschen, der menschliche Zusammenhalt und die soziale Verantwortung, die schon im kleinsten Kreise, etwa der Familie, beginnt.“

„Vielen geht es darum, fundamentale Werte wie die unantastbare Würde des Menschen zu verteidigen und sie nicht zur Wertlosigkeit verkümmern zu lassen.“ – JU-Vorsitzender Axel Schulz

Doch wo finden sich denn diese ursprünglichen Grundwerte in der christdemokratischen Jugendorganisation? „Manchen, gerade auch jüngeren Leuten können solche Werte Orientierung in ihrem Leben bieten. Einige unserer Mitglieder sind sich deren Bedeutung bewusst, wenn sie politische oder ganz private Entscheidungen zu treffen haben“, führte der JU-Vorsitzende Axel Schulz an, „Vielen geht es darum, fundamentale Werte wie die unantastbare Würde des Menschen zu verteidigen und sie nicht zur Wertlosigkeit verkümmern zu lassen. Das schafft man nicht durch reine Lippenbekenntnisse.“

Ein weiterer Gast fügte an: „Gerade die gesunde, politische Diskussion lebt von verschiedenen Ansichten und Wertvorstellungen. Das kann Leuten nicht nur für sich selbst Substanz geben, sondern in der direkten verbalen Auseinandersetzung auch ganz unterhaltsam sein. Das ist Demokratie.“

Nach einer angeregten Diskussion und dem intensiven Meinungsaustausch im Plenum und mit Gastreferent Gorsler wurde deutlich, wie wichtig Werte in unserer heutigen Zeit noch sind. Zufrieden und ein wenig klüger verabschiedeten sich die anwesenden Gäste schließlich zu später Stunde.

Landtagswahlbezirke an tatsächliche Gegebenheiten anpassen – Lösungsvorschlag der Jungen Union aus den Kreisverbänden Minden-Lübbecke und Herford

Ende Januar wurde von NRW-Innenminister Jäger (SPD) und seinem Ministerium ein Vorschlag für die Neueinteilung diverser Landtagswahlbezirke gemacht. Der Wahlkreis 89 (Bad Oeynhausen, Minden, Porta Westfalica) ist aktuell deutlich größer als die zu erreichende durchschnittliche Wahlkreisgröße. Durch die jetzt notwendig gewordene Anpassung ist es nicht zu vermeiden, dass auch die umliegenden Wahlkreise in den Landkreisen Minden-Lübbecke und Herford neu zugeschnitten werden müssen. Die Vorsitzenden der Kreisverbände der Jungen Union aus Minden-Lübbecke und Herford, Christoph Hartke und Michael Schönbeck, machen hierfür einen konkreten Vorschlag für die Neueinteilung.

„Es besteht eindeutig Handlungsbedarf, aber Vorschläge sollten vor dem Hintergrund der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort gemacht werden“,  sind sich die beiden Kreisvorsitzenden einig. „Die vom Ministerium in Düsseldorf vorgeschlagene Vorgehensweise, die Gemeinde Stemwede und die Stadt Preußisch Oldendorf in einen bis nach Spenge reichenden Wahlkreis zu zwängen, geht an der Realität vorbei“, so der Herforder Kreisvorsitzende Michael Schönbeck.

v.l. Michael Schönbeck und Christoph Hartke präsentieren einen alternativen Vorschlag zur Wahlkreiseinteilung

v.l. Michael Schönbeck und Christoph Hartke präsentieren einen alternativen Vorschlag zur Wahlkreiseinteilung

„Auf Basis der öffentlich zugänglichen Zahlen haben wir einen Alternativvorschlag ausgearbeitet, der sowohl die Anforderungen an die Wahlkreisgröße als auch die regionalen Identitäten und Verbindungen deutlich mehr berücksichtigt“, führt der Kreisvorsitzende der Jungen Union im Mühlenkreis, Christoph Hartke, aus. „Nach unserem Vorschlag sollen Espelkamp, Hille, Hüllhorst, Lübbecke, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede einen neu geschnittenen Wahlkreis 88 bilden. Der Wahlkreis 89 umfasst dann Minden, Petershagen und Porta Westfalica“, so Hartke weiter.

„Angelehnt an die Bundestagswahlkreise könnte die Stadt Bad Oeynhausen zusammen mit Herford, Hiddenhausen und Vlotho einen kombinierten Wahlkreis bilden. Darüber hinaus bestünde in diesem Fall ein weiterer Wahlkreis aus Bünde, Enger, Kirchlengern, Löhne, Rödinghausen und Spenge“, ergänzt Michael Schönbeck.

Hintergrund:

Die Dokumentation der Einwohnerveränderungen resultiert aus einer gesetzlichen Notwendigkeit. So muss die Landesregierung nach § 2 des Wahlkreisgesetzes über die Bevölkerungsentwicklung in den Wahlkreisen berichten, und zwar innerhalb von 27 Monaten nach Beginn der Legislaturperiode. Nach § 13 des Landeswahlgesetzes muss eine Neuabgrenzung von Wahlkreisen erfolgen, wenn die dortige Einwohnerzahl um mehr als 20 Prozent von der durchschnittlichen wahlberechtigten Einwohnerzahl der Wahlkreise abweicht. Im Vorschlag der Jungen Union ist die prozentuale Abweichung in beiden Varianten jeweils neben der Gesamtbevölkerungszahl angegeben.

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Mitglieder der Jungen Union geehrt – Weihnachtsfeier als würdiger Rahmen für Ehrungen gewählt

Kreis Herford. Endlich war es wieder soweit: Der Kreisverband der Jungen Union lud seine Mitglieder zu seiner traditionellen Weihnachtsfeier ein. Dieses Jahr wollte man gemeinsam in privater Atmosphäre feiern. Der langjährige JU’ler Mario Arnhölter stellte seine privaten Räumlichkeiten in Hiddenhausen zur Verfügung. Nach intensiven Vorbereitungen des Buffets, der Sitz- und Stehplätze, der Musikanlage und der weihnachtlichen Dekoration konnte die größte alljährliche JU-Feier im Kreis Herford am Abend endlich starten.

Es wurde nicht nur das bevorstehende Weihnachtsfest gefeiert und ausgelassen unterhalten, sondern dieser würdige Rahmen wurde auch genutzt, um verdiente Mitglieder zu ehren. So ergriff der Kreisvorsitzende Michael Schönbeck vor den versammelten Gästen das Wort und blickte auf ein erfolgreiches JU-Jahr 2014 zurück. „Bei der Kommunalwahl konnten wir viele JU’ler in die Räte und den Kreistag bringen, so hat die Jugend unserer Region eine Stimme“, resümierte Schönbeck.

Lars Hartwig und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck mit Ehrenurkunde

Lars Hartwig und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck mit Ehrenurkunde

Neben eindeutig freudigen Momenten, gab es auch Momente, die von Wehmut geprägt waren. Soo schied durch die kurz zuvor stattgefundene Neuwahl des Vorstandes im JU-Stadtverband Enger-Spenge das langjährige JU-Mitglied Lars Hartwig, mittlerweile Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat von Spenge, altersbedingt aus der Jungen Union aus. Anlässlich der Weihnachtsfeier überreichte Schönbeck Hartwig für sein langjähriges politisches Engagement eine Ehrenurkunde und dankte ihm im Namen des Kreisverbandes für seinen unaufhörlichen Einsatz für die christdemokratischen Nachwuchspolitiker. Hartwig nutzte die Gelegenheit und gab den jungen Mitgliedern seine JU-Erfahrungen mit auf den Weg: „Die JU ist zweifelsohne eine tolle Sache. Man braucht nur zurückblicken und man sieht, dass man hier viel erreichen kann und dass man gerade auch in der jüngsten Vergangenheit viel mit der Jungen Union erreicht hat. Sie bietet jungen, engagierten Menschen die Möglichkeit, früher oder später auch in der CDU Verantwortung zu übernehmen und die direkten Anbindungen an die Räte und politischen Gremien in der Heimatstadt und darüber hinaus zu haben.“

Darüber hinaus wurden Katharina Morgret für 10 Jahre Mitgliedschaft und Christine Kämper-Ostermann für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Ebenfalls ist der heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Tim Ostermann in diesem Jahr durch das Überschreiten des 35. Lebensjahres aus derJU ausgeschieden Er unterstrich, wie wohl er sich beim christdemokratischen Nachwuchs fühlt: „Die JU ist für mich seit jeher eine Bank und ich möchte weder die bei euch verbrachte Zeit noch die künftige Zusammenarbeit missen.“ Der CDU-Kreisverbandsvorsitzende fügte mit zwinkerndem Auge an: „Ich bitte auch darum, mich trotz des altersbedingten Ausscheidens nicht zu Siezen.“

Abgeschlossen wurden die Ehrungen durch die Vergabe der Urkunden an den „Werber des Jahres“ und an den Stadtverband mit den meisten neuen Mitgliedern. So beglückwünschte der Kreisverbandsvorsitzende Schönbeck den JU’ler Axel Schulz zum einen, im Jahr 2014 am meisten junge Leute für ihr Engagement bei der JU begeistert zu haben und zum anderen überreichte er ihm als Vorsitzenden des Stadtverbandes Herford-Vlotho eine Urkunde für den Verband mit den meisten Neumitgliedern. Damit verbunden ist ein 20-Liter-Bierfass, das man in Herford-Vlotho nun für die nächste Feier zwischen den politischen Aktionen einplanen kann.

Nach den Ehrungen feierte man bei guter Musik, Nebel- und Lasershowanlage und reichhaltigem Buffet, bei dem niemand hungrig blieb, weiter bis weit nach Mitternacht. Man freute sich über die Erfolge im sich dem Ende zuneigenden Jahr und blickte gespannt und zuversichtlich zugleich auf die bevorstehenden Projekte im neuen Jahr.

Marius Grischke, CDU-Kreisverband Herford gefällt dieser Artikel

„Wir geh’n heut mit Laternen durch das Dorf“ – Nachwuchspolitiker der Jungen Union singen für den Herforder Mittagstisch

Herford. Am Dienstag, den 11. November 2014 sang eine Gruppe der Jungen Union (JU) zum Martinstag in Elverdissen für den Herforder Mittagstisch e.V. . Mit selbstgebastelten Laternen wurden vor den Häusern gemeinsam altbekannte, sowie kreative neue Lieder angestimmt, um die Bewohner zu bitten, haltbare Lebensmittel für die Essensausgabe des Mittagstisches an Bedürftige zu spenden. Genau das taten sie auch zahlreich und so war die Aktion „ein voller Erfolg“, wie JU-Vorsitzender Axel Schulz noch am Abend vor den bis zum Rand mit Lebensmitteln gefüllten Tragetaschen festhielt.

Die Junge Union sammelte zum Martinssingen haltbare Lebensmittel in Elverdissen, um sie dem Herforder Mittagstisch zu spenden.

Die Junge Union sammelte zum Martinssingen haltbare Lebensmittel in Elverdissen, um sie dem Herforder Mittagstisch zu spenden.

Von den großzügigen Spendern wurde die Aktion zum „Singen & Sammeln“ äußerst positiv angenommen. „Ich finde, das ist wirklich eine gute Sache und ich hoffe auf eine Wiederholung des Singens für den Mittagstisch im nächsten Jahr“, sagte eine sichtlich erfreute Anwohnerin.

Singen und Sammeln - mit Erfolg...

Singen und Sammeln nur in den besten Tönen…

...um die Tüten mit Lebensmitteln voll zu bekommen.

…um die Tüten mit Lebensmitteln voll zu bekommen.

Die Elverdisser CDU-Kreistagsabgeordnete und stellvertretende JU-Vorsitzende Christine Wippermann stellte die Erfüllung dieses Wunsches auch in Aussicht: „Das Singen hat sich auf jeden Fall gelohnt und uns eine große Freude bereitet, auf diese Weise auch etwas Gutes zu tun. Unser Ziel war, Spaß mit einer wohltätigen Aktion zu verbinden. Wenn etwas dann auf Anhieb so gut angenommen wird, dann werden wir das Martinssingen auch gern im nächsten Jahr wiederholen.“

Natürlich wurde nur mit selbstgebastelten JU-Laternen gesungen, ganz nach dem Motto...

Natürlich wurde nur mit selbstgebastelten JU-Laternen gesungen, ganz nach dem Motto…

...JU für den Mittagstisch!

…JU für den Mittagstisch!

Am darauffolgenden Montag erfolgte dann die Übergabe an den Mittagstisch. Kornelia Scheffczyk, Mitglied im Vorstand der sozialen Einrichtung, und Schwester Ingrid Hufnagel strahlten: „Wir sind immer für Spenden dankbar und auch diesmal freuen wir uns natürlich sehr über die Unterstützung der Jungen Union und ihren Einfallsreichtum, uns auf diese neue Art und Weise zu helfen.“

Kornelia Scheffczyk und Schwester Ingrid Hufnagel vom Mittagstisch bei der Übergabe der Lebensmittel:  „Wir sind immer für Spenden dankbar und auch diesmal freuen wir uns natürlich sehr über die Unterstützung der Jungen Union und ihren Einfallsreichtum, uns auf diese neue Art und Weise zu helfen.“

Der JU-Vorsitzende Axel Schulz (Links), seine Stellvertreterin und die CDU-Kreistagsabgeordnete Christine Wippermann (Rechts) und JU-Vorstand Patrick Kretlow (2. von Links) bei der Übergabe der Lebensmittel an den Herforder Mittagstisch, vertreten durch Mittagstisch-Vorstand Kornelia Scheffczyk (Mitte) und Schwester Ingrid Hufnagel (2. von Links).

Junge Union besucht den Landtag NRW – Nachwuchspolitiker informieren sich über die Landespolitik in Nordrhein-Westfalen

Kreis Herford. Am Mittwoch, den 15. Oktober 2014 besuchte eine Gruppe der Jungen Union im Rahmen ihrer zweitägigen Bildungsfahrt nach Düsseldorf den Landtag von Nordrhein-Westfalen. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Dr. Marcus Optendrenk (CDU) erhielten die Nachwuchspolitiker die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Bereiche der Landespolitik zu informieren und sich selbst ein Bild vom obersten Parlament im Bundesland zu machen.

Selbst vor Ort (v. l. n. r.): CDU-Fraktionsreferent Christian Metzner, Annika Verdyck, Uwe Werner, Laura Spilker, Tobias Kuhlmann, Jan Wilhelm Busse, Gruppenleiter Axel Schulz, Niklas Röse, Patrick Kretlow, Landtagsabgeordneter Dr. Marcus Optendrenk.

Selbst vor Ort in Düsseldorf (v. l. n. r.): CDU-Fraktionsreferent Christian Metzner, Annika Verdyck, Uwe Werner, Laura Spilker, Tobias Kuhlmann, Jan Wilhelm Busse, Gruppenleiter Axel Schulz, Niklas Röse, Patrick Kretlow, Landtagsabgeordneter Dr. Marcus Optendrenk.

Neben einer Einführung in die historischen Hintergründe des Landtages zu Beginn des 6-stündigen Besuches erwartete die Reisegruppe eine individuelle Führung durch das Landtagsgebäude und eine Besichtigung seines Herzstückes, dem Plenarsaal.

Erstmal einen Überblick verschaffen: CDU-Referent Christian Metzner führt die Besucher durch das Landtagsgebäude und zeigt den Aufbau anhand eines Modells.

Erstmal einen Überblick verschaffen: CDU-Referent Christian Metzner führt die interessierten Besucher durch das Landtagsgebäude und zeigt den Aufbau anhand eines Modells.

Mit Blick von oben auf das Herzstück des Landtages, den Plenarsaal.

Teil des Rundgangs: Das Herzstück des Landtages, der Plenarsaal, mit Blick von oben…

Es folgte ein Gespräch mit der Bildungspolitikerin Dr. Annette Bunse (CDU) über aktuelle Herausforderungen, wie Inklusion, die Einführung der Sekundarschule oder dem Ganztagsunterricht. „Der Vortrag war wirklich interessant, gerade bei der oft diskutierten Inklusion. Im Dialog mit Frau Bunse konnte ich mich in einigen Standpunkten selbst wiederfinden und teile sie absolut“, kommentierte eine Teilnehmerin der Bildungsfahrt.

Darüber hinaus gab der CDU-Referent Christian Metzner den Besuchern einen Einblick in die Verkehrspolitik und den Zustand der Infrastruktur des Landes NRW. „Es ist schon beachtlich, wie hoch der Mehrbedarf an Infrastrukturinvestitionen im Milliardenbereich ausfällt. Da besteht dringender Handlungsbedarf, wenn wir nicht wollen, dass es mehr Schlaglöcher als Straßen gibt“, hält einer der jungen Christdemokraten fest.

...und vom gesamten Landtagsgebäude ganz von oben vom Restaurant des Rheinturms aus.

…und vom gesamten Landtagsgebäude ganz von oben aus 172,5m Höhe vom Restaurant des Rheinturms aus.

Analog zum Bedarf an Investitionen brachte Gastgeber Dr. Marcus Optendrenk, seinerzeit selbst stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union in NRW, der jungen Besuchergruppe die finanzielle Situation Nordrhein-Westfalens und den Landeshaushalt unter der rot-grünen Landesregierung näher. Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion führte die Auswirkungen der Haushaltssperre aus und Möglichkeiten des Sparens an. „Gerade die sich immer weiter anhäufende Schulden stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Generationengerechtigkeit dar. Um diese zu vermeiden, muss langfristig gedacht und die Ausgaben müssen den Einnahmen angepasst werden. Teilweise sprechen wir sogar von Mehrkosten in Millionenhöhe, die vermeidbar wären und ein klares Einsparungspotenzial aufweisen“, fasste Axel Schulz, Vorsitzender des JU-Stadtverbandes Herford-Vlotho, die Eindrücke zusammen.

„Unser Herforder Besuch ist immer wieder gern gesehen und wir freuen uns auf weitere Besuche interessierter junger Leute.“ – Dr. Marcus Optendrenk, MdL

Zum Abschluss des Besuches dankte Gruppenleiter Schulz den Abgeordneten, sich Zeit für die angehenden Jungpolitiker genommen und ihnen solch „informative und eindrucksvolle Einblicke“ in die Bereiche der Landespolitik verschafft zu haben. Gastgeber Dr. Optendrenk unterstrich, der Herforder Besuch sei immer wieder gern gesehen und man freue sich auf weitere Besuche interessierter junger Leute.

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“ – Junge Union legt Kranz zum Gedenken an den Mauerbau nieder.

Kreis Herford. Am dreizehnten August 1961 begannen Grenztruppen der DDR die Teilung Berlins durch den Bau der Berliner Mauer in Stein zu meißeln. Nur wenige Wochen zuvor hatte Walter Ulbricht noch behauptet „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“

Aus Anlass des dreiundfünfzigsten Jahrestags des Mauerbaus hat die Junge Union im Kreis Herford gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Tim Ostermann an einem Stück der Berliner Mauer in Herford einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niedergelegt.

Bundestagsabgeordneter Dr. Tim Ostermann (4.v.l.) und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck (3.v.l.) bei der Kranzniederlegung mit Mitgliedern der Jungen Union im Kreis Herford

Bundestagsabgeordneter Dr. Tim Ostermann (4.v.l.) und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck (3.v.l.) bei der Kranzniederlegung mit Mitgliedern der Jungen Union im Kreis Herford

Die Berliner Mauer war über Jahrzehnte das sichtbarste Zeichen der Deutsch-Deutschen Teilung und der innerdeutschen Grenze die in ihrem Bestehen über achthundert Tote gefordert hat. Die vielen Todesopfer an der Mauer und die grausamen Schicksale der Systemkritiker, werden bis heute vielerorts verharmlost oder verleugnet. Insbesondere die verblendete Sicht der Linksjugend „solid“ auf die Deutsch-Deutsche Geschichte zeigt, dass es gerade auch bei jüngeren Menschen einen hohen Bedarf an Aufklärungsarbeit gibt. „Es ist wichtig, dass junge Menschen in der Schule und in den Medien informiert und mit dem geschehenen Unrecht in der DDR konfrontiert werden. Nur so können wir eine verharmlosende Haltung zur totalitären DDR-Diktatur bekämpfen und dafür Sorge tragen, dass so etwas in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann“, erklärt der JU Kreisvorsitzende Michael Schönbeck.

„Gerade auch weil viele junge Menschen die Teilung unseres Landes nicht mehr selbst erlebt haben, halte ich es für sehr wichtig, dass die Junge Union die Erinnerung wach hält.“, kommentierte der CDU Bundestagsabgeordnete Tim Ostermann.

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