Die Mitgliederversammlung der Jungen Union (JU) Herford-Vlotho hat einstimmig einen neuen Vorstand für den politischen CDU-Nachwuchsverband gewählt. „Wir haben eine gute Ausgangsposition und konnten in den letzten Jahren unserer Aufgabe als Vertreter aller Themen für junge Menschen bis 35 Jahren innerhalb der CDU gerecht werden“, zieht der scheidende Vorsitzende Patrick Kretlow seine Bilanz.

Die Junge Union ist Deutschlands sowie Europas mitgliederstärkste politische Jugendorganisation und auch in Herford und Vlotho seit Jahrzehnten vertreten. Zukünftig steht der städtische Ableger nun unter der Führung von Sven-Luca Winter, der den Verband als Vorsitzender des Vorstands leiten wird. Winter steigt damit von seinem bisherigen Amt als Stellvertretender Vorsitzender auf, was dazu führt, dass „er bereits in den vergangenen zwei Jahren wichtige politische Erfahrungen sammeln konnte“, wie Klaus Oehler, CDU-Chef in Herford, erklärte.

Ihm zur Seite stehen zukünftig Laura Spilker und Jan Seewald als Stellvertreter. Annika Bobe gehört dem Vorstand nun als Schriftführerin an. Der gesamte Vorstand bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen, und kündigte an, „politische Bildung von Jugendlichen und die Integration von jungen Menschen in politische Entscheidungsprozesse“ zu einem seiner Fokusbereiche der nun begonnenen Amtszeit zu machen. „Wenn wir nicht aktiv auf junge Leute zugehen und aufklären, begeistern und den Dialog zwischen ihnen und der Politik fördern, verliert unsere Gesellschaft viele von ihnen an Personen, die meist am lautesten schreien: die Populisten“, begründet CDU-Nachwuchspolitiker Winter den inhaltlichen Schwerpunkt.

Diese Vorgehensweise begrüßte auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag Herford, Michael Schönbeck. Er freut sich, „auch mit Blick auf die Kommunalwahlen 2020, dass wir so viele engagierte JU’ler haben, die unsere Region voranbringen möchten“. Schönbeck selbst startete seine politische Tätigkeit in den Reihen der CDU-Nachwuchsorganisation. Die ersten Veranstaltungen sowie weitere öffentliche Informationen zu den Eventformaten sind gegen Ende des dritten Quartals 2018 angesetzt. „Es wird darum gehen, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, und aufzuzeigen, dass die Lösungen für politische Veränderungen in der konstruktiven Debatte und nicht in leeren Parolen liegen“, erklärten die jungen Christdemokraten abschließend.