„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“ – Junge Union legt Kranz zum Gedenken an den Mauerbau nieder.

Kreis Herford. Am dreizehnten August 1961 begannen Grenztruppen der DDR die Teilung Berlins durch den Bau der Berliner Mauer in Stein zu meißeln. Nur wenige Wochen zuvor hatte Walter Ulbricht noch behauptet „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.“

Aus Anlass des dreiundfünfzigsten Jahrestags des Mauerbaus hat die Junge Union im Kreis Herford gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Tim Ostermann an einem Stück der Berliner Mauer in Herford einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niedergelegt.

Bundestagsabgeordneter Dr. Tim Ostermann (4.v.l.) und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck (3.v.l.) bei der Kranzniederlegung mit Mitgliedern der Jungen Union im Kreis Herford

Bundestagsabgeordneter Dr. Tim Ostermann (4.v.l.) und JU-Kreisvorsitzender Michael Schönbeck (3.v.l.) bei der Kranzniederlegung mit Mitgliedern der Jungen Union im Kreis Herford

Die Berliner Mauer war über Jahrzehnte das sichtbarste Zeichen der Deutsch-Deutschen Teilung und der innerdeutschen Grenze die in ihrem Bestehen über achthundert Tote gefordert hat. Die vielen Todesopfer an der Mauer und die grausamen Schicksale der Systemkritiker, werden bis heute vielerorts verharmlost oder verleugnet. Insbesondere die verblendete Sicht der Linksjugend „solid“ auf die Deutsch-Deutsche Geschichte zeigt, dass es gerade auch bei jüngeren Menschen einen hohen Bedarf an Aufklärungsarbeit gibt. „Es ist wichtig, dass junge Menschen in der Schule und in den Medien informiert und mit dem geschehenen Unrecht in der DDR konfrontiert werden. Nur so können wir eine verharmlosende Haltung zur totalitären DDR-Diktatur bekämpfen und dafür Sorge tragen, dass so etwas in Deutschland nie wieder Fuß fassen kann“, erklärt der JU Kreisvorsitzende Michael Schönbeck.

„Gerade auch weil viele junge Menschen die Teilung unseres Landes nicht mehr selbst erlebt haben, halte ich es für sehr wichtig, dass die Junge Union die Erinnerung wach hält.“, kommentierte der CDU Bundestagsabgeordnete Tim Ostermann.

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