Herford. Nach intensiven Beratungen zum neuen Etatentwurf des Haushaltes der Stadt Herford für das Jahr 2014 stand am Freitag, dem 6.12.2013 fest, dass an Wochenenden, sowie während besonderer Stadtfeste die Straßenlaternen nachts wieder brennen sollen.

Somit konnte die Junge Union Herford-Vlotho mit ihrer Forderung, das nächtliche Abschalten der Straßenbeleuchtung zu überdenken, einen Erfolg erzielen. Gemeinsam mit Senioren Union und den Anhängern einer unabhängigen Bürgerpetition um den Herforder Carsten Hähnel setzte man sich seit knapp zehn Wochen mittels mehreren Aktionen zum Werben für Unterstützung ihres Anliegens ein, eine Lösung des Problems der Nachtabschaltung herbeizuführen.

Allesamt mit dem Beschluss des Stadtrates zufrieden: v.l.n.r. die Ratsmitglieder Sebastian Kunst, Ralf Grebe und Dorothee von Zitzewitz, der Petitions-Initiator Carsten Hähnel, JU-Stadtverbandsvorsitzender Axel Schulz und Klaus Oehler, der die Aktion von Anfang an begleitete und im Mai 2014 für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Herford kandidiert.

Allesamt mit dem Beschluss des Stadtrates zufrieden: v.l.n.r. die Ratsmitglieder Sebastian Kunst, Ralf Grebe und Dorothee von Zitzewitz, der Petitions-Initiator Carsten Hähnel, JU-Stadtverbandsvorsitzender Axel Schulz und Klaus Oehler, der die Aktion von Anfang an begleitete und im Mai 2014 für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Herford kandidiert.

Umso erfreuter ist man nun, dass die Straßenlaternen zumindest an den Wochenenden und Stadtfesten nachts durchweg leuchten. „Natürlich waren wir uns bewusst, dass die Nachtabschaltung einen Grund hatte – nämlich den der damit verbundenen Kosteneinsparung. Die Konsolidierung des Haushaltes ist zweifelsohne wichtig und unabdingbar, wenn es gilt, auch für kommende Generationen eine ausgeglichene finanzielle Struktur im Haushalt zu schaffen. Umso erfreuter sind wir nun, zu sehen, dass mit dem Beschluss des Stadtrates zwar auf der einen Seite der Etat nicht missachtet wurde, auf der anderen Seite aber die Probleme, die im Zuge der generellen Nachtabschaltung auftreten, behoben werden sollen. Am Wochenende sind am meisten Leute von der Nachtabschaltung betroffen und das wird nun nicht mehr der Fall sein“, so Schulz weiter.

Man will sich nun weiter für ein modernes und effizientes Straßenbeleuchtungsnetz einsetzen. „Nun wurde das akute Problem weitgehend behoben, aber allein eine eingeschränkte Rücknahme der Nachtabschaltung ist rückwärtsgewandt. Dank des Beschlusses wurde nun auch Zeit gewonnen, die dafür genutzt werden kann, sich präzise Gedanken darum zu machen, wie man Herfords Straßenlaternen nachhaltig und zukunftsorientiert modernisieren kann. Denn allein eine Umrüstung auf moderne Standards wird uns langfristig etwas bringen. Ansatzstelle dazu ist etwa der von der Senioren Union und uns ausgearbeitete Fragenkatalog mit umfangreichen Antworten von der Stadtverwaltung, die der Sache einen immensen inhaltlichen Rückhalt gibt“, so Schulz über das geplante weitere Vorgehen in der Thematik.