Auch am Samstag, den 16.11.2013 setzte sich die Junge Union Herford-Vlotho für eine Modernisierung der Straßenbeleuchtung und die Lösung des Problems der Nachtabschaltung in Herford ein. So konnten trotz frostiger Temperaturen in Zusammenarbeit mit der Senioren Union Herford knapp 180 weitere Unterschriften bei einem Infostand für die Bürgerpetition „Nachtlicht für Herford“ gesammelt und Carsten Hähnel, dem Initiator der Petition, die ebenso tatkräftig beim Infostand vertreten war, übergeben werden.

Die Junge Union zusammen mit den Unterstützern der Bürgerinitiative "Nachtlicht für Herford".

Die Junge Union zusammen mit den Unterstützern der Bürgerinitiative „Nachtlicht für Herford“.

In knapp vier Stunden warben alle Beteiligten auch weiterhin für ihr Anliegen, die im Zuge der Nachtabschaltung auftretenden Probleme anzugehen und intelligente Lösungen zu finden. „In der bisherigen Resonanz und in den Gesprächen mit den Betroffenen zeigt sich immer wieder, dass im Zuge der Nachtabschaltung Probleme für einige Bürgerinnen und Bürger auftreten, die nicht übergangen werden dürfen“, so der Vorsitzende der Jungen Union, Axel Schulz. „Was mich jedoch besonders freut ist die Tatsache, wie differenziert der Großteil der Herforder Bevölkerung das Thema betrachtet. Viele gehen nicht den Schritt zu pauschalisieren, ‚Licht an!‘ oder ‚Licht aus!‘. Pauschalisieren ist eine einfache Lösung, aber nicht zwangsläufig die beste. Stattdessen unterstützen uns viele bei unserem Werben, einerseits wieder dort die Straßen nachts zu beleuchten, wo das Licht benötigt wird, andererseits den Kostenaspekt nicht außer Acht zu lassen und intelligenten Möglichkeiten, wie etwa der ganzheitlichen Modernisierung der Straßenbeleuchtung auf effiziente LED-Technologien, nachzugehen.“

Um der Realisierung einer möglichen Modernisierung Raum zu geben, haben Junge Union gemeinsam mit Senioren Union eine Liste an verschiedenen Fragen zum Thema erarbeitet, die der Stadtverwaltung bereits ausgehändigt wurde und nun beantwortet werden soll.

Eines hat sich klar herausgestellt: In der Debatte geht es Junger Union, sowie Senioren Union und Bürgerinitiative nicht um eine rückwärtsgewandte Politik, hin zu alten Zeiten. Es geht ihnen darum, die Möglichkeiten der heutigen, fortschrittlichen Zeit zu nutzen und sowohl Kosten-, als auch den Problemaspekt zu berücksichtigen und beide Seiten auf einen Nenner zu bringen.