Bielefeld. Der Kreis Herford setzt bereits seit langem auf ein elektronisches Kreistagsinformationssystem. Im letzten Jahr wurde diese Webanwendung um eine Anbindung von Tablet Computern erweitert, wodurch eine papierlose Beratung ermöglicht wurde.
Die Umsetzung dieses Projekts wurde mit der Firma STERNBERG Software-Technik GmbH aus Bielefeld durchgeführt, welche auch den Sitzungsdienst bereitstellt. Die positiven Erfahrungen mit dem iRich genannten System für Tablets nahm die Junge Union zum Anlass, sich das Unternehmen hinter dieser Software anzusehen. Die Firma Sternberg macht bereits seit 23 Jahren Sitzungsdienst-Software und betreut inzwischen mehr als 350 Kunden in ganz Deutschland. Dazu zählen nicht nur Räte und Verwaltungen, sondern auch andere Bereiche in denen Sitzungsverwaltung notwendig ist.
„Als Kreistagsmitglied war ich von Beginn an begeistert über die Möglichkeiten der App. Auch wie Sternberg auf Änderungswünsche eingeht ist vorbildlich.“, drückte der JU Kreisvorsitzende Michael Schönbeck seine Freude über die neuen Möglichkeiten aus.
Auch für die Firma Sternberg war der Austausch mit den Jungpolitikern eine tolle Chance „Man hat doch selten direkten Kontakt zu den Endanwendern, also Politikern, sondern meistens mit der Verwaltung. Dieses direkte Feedback empfinde ich jedoch als besonders wertvoll“, so Geschäftsführer Ralf Sternberg über den Besuch der Jungen Union.
Sternberg hatte zu diesem Termin auch Entwickler der Software eingeladen, wodurch eine rege Diskussion auch über zukünftige Funktionen der Software entstand. „Sich hier gegenseitig unterstützen zu können ist ein tolles Gefühl“, so der stellvertretende JU Kreisvorsitzende Friedrich Kamp. Die Junge Union zeigte sich davon überzeugt, dass mit der Einführung der App auch in anderen Verwaltungen eine Optimierung der Ratsarbeit möglich ist. Da der Sitzungsdienst der Firma Sternberg auch in den Kommunen weit verbreitet ist, halten sich die Kosten dafür in Grenzen. „Insbesondere, wenn man wie der Herforder Kreistag beschließt die Einführung von Tablets als Alternative zu gedruckten Sitzungsvorlagen einzuführen und den Ratsherren und Ratsfrauen Wahlfreiheit lässt“, resümierte Schönbeck, „ggf. könnte es durch wegfallende Druck- und Portokosten sogar günstiger werden.“
Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von der in der Entwicklung befindlichen neuen Version, in der erstmals Funktionen zur elektronischen Zusammenarbeit in der Fraktion implementiert wurden. Dieses zukünftig weiter auszubauen ist erklärtes Ziel der Firma Sternberg, „Hier freuen wir uns mit der Jungen Union einen Partner zu haben, der uns auch Tipps aus Anwendersicht geben kann“ fasste Ralf Sternberg den Abend zusammen.