Kreis Herford/Königswinter. Am vergangenen Wochenende fand im Arbeitnehmerzentrum Königswinter die alljährliche Summer JUniversity statt, die SummerJU ist eine Tagung der Jungen Union NRW an der jedes JU Mitglied teilnehmen und sich in verschiedenen Seminaren weiterbilden, sowie Standpunkte der politischen Jugendorganisation der CDU erarbeiten kann. In diesem Jahr gab es unter anderem Seminare zu den Themenbereichen Energiewende, Elektromobilität sowie Tier- und Naturschutz. Die Seminare wurden unterstützt durch fachkundige Refferenten und anschauliche Beispiele, so war es zum Beispiel möglich im Elektrosportwagen Tesla Roadster Platz zu nehmen und auf diesem Weg Elektromobilität live zu erleben. "Es ist wirklich beeindruckend, welche Leistung solch ein Fahrzeug entfaltet." so JU Kreisvorsitzender Michael Schönbeck, "Allerdings wurde das Thema auch kritisch hinterfragt, so zeigte sich insbesondere im Bezug auf die Reichweite und die Ladedauer deutliche Skepsis."

Neben den vielfältigen Seminaren, gab es auch zahlreiche Gelegenheiten sich mit JUlern aus anderen Verbänden und zahlreichen bekannten Persönlichkeiten auszutauschen. So hielt schon zu Beginn der Veranstaltung mit Peter Hintze ein namhafter Politiker ein eindrucksvolles und dynamisches Grußwort. "Für uns aus dem Kreis Herford gab es zusätzlich die Freude auf Angela Thiele, bis 2010 JU Vorsitzende im Kreis Herford, zu treffen." so Friedrich Kamp, stellvertretender JU Kreisvorsitzender, "Für uns war es so kurz nach unserer Wahl zum Kreisvorstand natürlich auch eine gute Chance neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen." ergänzte mit Sarah Köstring die zweite stellvertretende JU Kreisvorsitzende.

Auch der vor kurzem gewählte CDU Generalsäkretär Bodo Löttgen ließ sich nicht lumpen und stieß am Abend zur SummerJU hinzu, dort hatte auch Michael Schönbeck Gelegenheit lange und offen mit ihm zu sprechen, "Ich bin begeistert! Vorher war er mir nur namentlich bekannt, aber er ist wirklich jemand der weiß wo aus Sicht der CDU vor Ort der Schuh drückt."

Überaus beeindruckend empfand die Gruppe einen Termin außerhalb des Tagungsortes, bei dem gemeinsam das Wohnhaus des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, in Röhndorf besichtigt wurde. Dort wurde im Rahmen einer Sonderführung ein besonders "intimer" Einblick in die Geschichte geboten. So durfte sogar die so genannte "Kajüte" betreten werden, ein angebautes Esszimmer indem der Kanzler mit damaligem Rheinblick unter Bildern gemalt von Dwight D. Eisenhower, dem späteren amerikanischen Präsidenten, und Winston Churchill, dem englischen Premierminister, frühstückte. "Ein eindrucksvolles Beispiel der Aussöhnung Adenauers, mit den einstigen Kriegsgegnern." so die einhellige Meinung der Gruppe aus dem Kreis Herford.

Neben aller Ernsthaftigkeit kommt bei der Jungen Union aber natürlich auch der Spaß nie zu kurz und so feierte man am Abend gemeinsam bis tief in die Nacht.