Zur derzeit im Landtag von NRW geführten Diskussion zum Thema Ladenöffnungszeiten nimmt jetzt auch der Kreisverband Herford der Jungen Union Stellung. „Die von der CDU geführte Landesregierung erreichte eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Diese war und ist richtig. Sie hat sich in den zurückliegenden fünf Jahren seit Inkrafttreten des Gesetzes bewährt. Das bestätigt der Evaluationsbericht zum Gesetz ebenso wie die schriftlichen Stellungnahmen zur gestrigen Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Düsseldorfer Landtags“, heisst es in einer Presseerklärung des JU-Kreisvorsitzenden Florian Dowe.

„Das Ladenöffnungsgesetz trägt den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden wie auch der Händler Rechnung und wird von beiden Seiten sehr gut angenommen. Es ermöglicht eine kundenfreundliche Anpassung der Ladenöffnungszeiten an die veränderten Lebensumstände moderner Verbraucherhaushalte. Jeder Händler kann heute frei entscheiden, ob und wie er die gesetzlichen Möglichkeiten ausnutzen will.“ erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Hendrik Wüst.

Eine Rücknahme dieser Regelung, wie sie die rot-grüne Minderheitsregierung fordert, würde eine Bevormundung von Kunden und Händlern bedeuten. Dies lehnen CDU und die Junge Union strikt ab. „Wir brauchen keine Politik, die die Menschen per Gesetz erziehen und in ihren Freiheiten beschneiden will. Aus Sicht der Union ist das Gesetz für ganz Deutschland vorbildlich. Es bietet einen guten Ausgleich zwischen dem Wunsch von Verbrauchern und Händlern nach flexiblen Ladenöffnungszeiten und dem christlichen Anliegen, dass Sonn- und Feiertage besonders geschützte Tage bleiben“, so Dowe abschließend.