Am vergangenen Wochenende trafen sich die Delegierten der Jungen Union Nordrhein-Westfalen zu ihrer 46. Landestagung im niederrheinischen Mönchengladbach. Unter dem Motto "Deutschlands Weg in die digitale Republik" berieten und diskutierten die ca. 400 Delegierten und Gäste über den gleichnamigen Leitantrag. Vor der Beschlussfassung stand einen Podiumsdiskussion unter der Fragestellung "Systemstörung!? Die Netzpolitik als Bankrotterklärung der Parteien?", bei der die Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Günter Krings und Thomas Jarzombek, Dr. Martin Kessler von der Rheinischen Post sowie die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Constanze Kurz ihre Standpunkte vertreten konnten. 
"Für uns als Delegierte aus dem Kreis Herford war es besonders erfreulich, dass fast alle unsere Änderungsanträge zum Leitantrag angenommen wurden", so der JU-Kreisvorsitzende und Delegierte Florian Dowe. Mit 27 eingereichten Änderungsanträgen setzten die Mitglieder des Kreisverbandes Herford an vielen Stellen neue Passagen innerhalb des Leitantrags durch. "Wir sind zwar einer der kleinsten Kreisverbände in NRW, doch gehören wir was die inhaltliche Arbeit angeht sicher zum oberen Viertel", sekundierte Michael Schönbeck, Vorsitzender der Jungen Union Enger/Spenge und ebenfalls Delegierter für den Kreisverband Herford.
Auch die Veranstaltungen des JU Kreisverbandes Herford wurden auf der Landestagung ausreichend gewürdigt. So wurde der von der JU durchgeführte Sponsorenlauf für die Opfer der Flutkatastrophe in Japan als eine der drei besten Aktionen aus NRW gewürdigt. "Ich freue mich über diese Auszeichnung sehr. Es zeigt wieder einmal, dass wir als Junge Union im Kreis Herford häufig den richtigen Nerv treffen und uns für Dinge einsetzen, die auch über unsere Kreisgrenzen hinaus Beachtung finden", so Florian Dowe weiter.
Als Gastredner empfingen die Delegierten, den Ministerpräsident a.D. des Freistaates Bayern, Dr. Edmund Stoiber, sowie den Bundesumweltminister und Landesvorsitzende der CDU NRW, Dr. Norbert Röttgen.
Aus aktuellem Anlass verabschiedeten die Delegierten auch die Erklärung "Gemeinsam gegen Extremismus", in der sie neben einer besseren Koordinierung der Verfassungsschutzämter auch die schärfere Beobachtung von Pro-NRW und Pro-Köln fordern. "Ob von rechts oder links – Extremismus darf in unserer Gesellschaft keine Toleranz finden und wir müssen dafür eintreten, dass Extremisten in unserem Land keine Chance bekommen ihre Thesen zu verbreiten", bemerkte die Vorsitzende der Jungen Union Herford, Michèle Pohle, am Rand der Delegiertentagung.