Mit den Herausforderungen des demographischen Wandels befassten sich die Delegierten und Gäste des Deutschlandtags der Jungen Union am vergangenen Wochenende in Braunschweig. Unter den etwa 1000 Delegierten und Gästen befanden sich auch fünf Mitglieder der Jungen Union im Kreis Herford. Neben den Antragsberatungen standen besonders die Rede des niedersächsischen Ministerpräsidenden David McAllister und die Rede der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Zentrum des dreitägigen Deutschlandtags.
"Die Junge Union ist die größte politische Jugendorganisation in Deutschland. Daher ist es besonders für uns ein Anliegen den Herausforderungen des demographischen Wandels zu begegnen und Lösungen aufzuzeigen", machte der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Florian Dowe am Rande des Delegiertentreffens deutlich. Auch die Bundeskanzlerin und der niedersächsische Ministerpräsident würdigten die Arbeit der Jungen Union mit besonderem Blick auf den verabschiedeten Leitantrag, der unter dem Motto "Herausforderungen. Annehmen!" stand. "Besonders die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie die Familie als gesellschaftliches Leitbild aufrechtzuerhalten ist Kernbotschaft des 28-seitigen Leitantrags" erklärt der JU-Kreisvorsitzende, Florian Dowe.
Aber auch die Erinnerung an Unrechtsstaaten wie die DDR gehören zum täglichen Aufgabenspektrum der Jungen Union. So waren die Delegierten und Gäste sichtlich bewegt, als Dr. Wolfgang Welsch, Opfer des Unrechtsstaats DDR über seine Jahre in Haft berichtete. "Wir müssen immer an das erinnern, was in der DDR passiert ist und was dieser Staat seinen Bürgern angetan hat", machte Michael Schönbeck, Vorsitzender der Jungen Union Enger/Spenge deutlich. "Besonders wir als Generation, die den Mauerbau nur aus Geschichtsbüchern und Erzählungen kennen, müssen uns täglich vor Augen halten, wie gut die Wiedervereinigung für unser Land war", pflichtete ihm Michèle Pohle, Vorsitzende der Jungen Union Herford bei.