Am vergangenen Wochenende haben sich die Mitglieder der Jungen Union im Kreis Herford zu ihrer Mitgliederversammlung getroffen. Auf Einladung des Kreisvorsitzenden Florian Dowe kamen die jungen Politiker zu ihren Delegiertenwahlen der Bezirks- und Landesebene zusammen. Im Mittelpunkt stand daneben das Gespräch mit Katharina Wolff MdHB, die aus Hamburg anreiste und über das Thema „Volksentscheide“ berichtete. Wolff ist seit 2011 für die CDU als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft gewählt und dort im Sozial- und Kulturausschuss vertreten. Gleichzeitig gehört sie dem Bundesvorstand der Jungen Union an. Aus ihrer Erfahrung vor Ort – im Juli 2010 hat es in Hamburg einen Volksentscheid gegen die Einführung einer sechsjährigen Primarschule gegeben – berichtete die 27-jährige den Mitgliedern der Jungen Union. Grundsätzlich sprach sie sich dabei kritisch gegenüber Volksentscheiden aus und mahnte vor einer Ausnutzung: „Volksentscheide soll es geben, allerdings nur in Ausnahmefällen. Vielmehr sollten die Bürgerinnen und Bürger bereits in der Anfangsphase anstehender Projekte mit einbezogen und gehört werden. Nicht zuletzt lassen sich so Millionen von Euros sparen, die aktuell im Haushalt fehlen. “
Im Anschluss an ihren Bericht hatten die Mitglieder der JU in einer Diskussionsrunde weitere Gelegenheit, an Katharina Wolff Fragen zu stellen. Abschließend dankte der Kreisvorsitzende Dowe dem Gast aus Hamburg für den informativen und ansprechenden Vortrag: „Mit Katharina Wolff hatten wir heute eine exzellente Referentin zu Gast im Kreis Herford.“ Mit guten Eindrücken aus dem Kreis Herford ist die junge Abgeordnete am frühen Abend dann wieder in die Bahn Richtung Hamburg gestiegen.