Vlotho (G.S.). Ab sofort ist in der Weserstadt die Junge Union (JU) wieder aktiv. Der christlich-demokratische Nachwuchs formierte sich am Sonntagabend neu und wählte einen Vorstand.

In der Gaststätte „Bonneberger Hof“ waren außer den politisch interessierten Jugendlichen der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Hans-Georg König, der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz-Friedrich Wattenberg sowie Angela Thiele vom Kreisverband der CDU dabei.

Andreas Landen aus Uffeln hatte die Idee, die JU in der Weserstadt wieder zu neuem Leben zu erwecken. Beim Kreisverband in Herford stieß er auf offene Ohren und die nötige Unterstützung. Der 26-jährige Initiator der Neugründung wurde von den Anwesenden prompt zum JU-Vorsitzenden gewählt. Sein Vertreter ist Konrad Reinkensmeier. Geschäftsführer wurde Leandro Meyer, der auch die Schriftführung erledigt.Alle diese Wahlen erfolgten ebenso einstimmig wie die Bestimmung der sieben Beisitzer Natascha Matthis, Kai Böker, Nikolas Neddermann, […], Eike Schwarze, Daniel Brühl und Hendrik Halewat. Erst seit einem Jahr wohnt Andreas Landen in der Weserstadt. Der Zerspanungsmechaniker aus der Kurzen Straße will mit gutem Beispiel vorangehen und die Politikverdrossenheit zahlreicher junger Menschen in Interesse am politischen Geschehen umwandeln. Er selbst schnupperte bereits in die Arbeit der CDU-Fraktion hinein und möchte demnächst als sachkundiger Bürger tätig werden.Als erste Ziele der JU-Arbeit nannte Andreas Landen die Wahlkampfunterstützung für Angela Thiele, die im Mai für die CDU in den Landtag einziehen möchte. Ferner steht das gewünschte Beachvolleyballfeld im Waldfreibad auf den Fahnen der JU: „Viele unserer Mitglieder gehören gleichzeitig dem Jugendparlament an. Die übrigen JU-Mitglieder klinken sich in dieses Engagement voll mit ein.“ Als drittes Thema werde man sich den Wartezeiten an Schulbushaltestellen widmen, fügte Geschäftsführer Leandro Meyer hinzu. „An Schulen wollen wir helfen, schulübergreifende Arbeitsgemeinschaften zu bilden – übrigens auch ein Wunsch aus dem Jugendparlament“, so Andreas Landen.