Der AK Ausbildung stellt sein Forderungspapier bei der Mitgliederversammlung am 16.11.2008 zur Diskussion

Das Thema Bildung ist in aller Munde. Nicht erst seit dem schlechten Abschneiden bei PISA ist den Verantwortlichen bekannt, dass Deutschland in der Schulpolitik gegenüber anderen Staaten einen großen Nachholbedarf hat. Doch getan wurde wenig. Immerhin hat PISA erreicht, dass jetzt endlich einiges in Bewegung ist. Die Landesregierung hat den dringenden Handlungsbedarf erkannt und mit der Förderung von Ganztagsschulen, Verkürzung der Schulzeit (G8) und Zentralabitur viele richtige Schritte hin zu einer besseren Bildungspolitik gemacht.

Die Junge Union im Kreis Herford fordert aber, dass noch mehr getan wird! Der Arbeitskreis Ausbildung der Jungen Union im Kreis Herford hat ein Forderungspapier erstellt, um insbesondere auf die neuen Herausforderungen an die Fachkräfte von morgen aufmerksam zu machen und mit darauf hinzuwirken, dass rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden, um dem Demografischen Wandel, Globalisierung und Fachkräftemangel zu begegnen und Deutschland als „Exportweltmeister“ weiter an der Weltspitze zu halten. Denn nur so können wir den Wohlstand in unserem Land auf Dauer sichern. Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Unsere Exportschlager sind gerade die gut ausgebildeten Fachkräfte und Know-How. Dennoch geben wir im Vergleich zu unseren Nachbarstaaten deutlich weniger Geld für Bildung aus.

Der Arbeitskreis hat in seinem Forderungspapier drei zentrale Bereiche agesprochen: Schulpolitik, Berufsbildung und Hochschulpolitik

Mit Blick auf die Wahljahre 2009 und 2010 müssen wir jetzt das Thema Bildung intensiv und zukunftorientiert angehen. Es kann wahlentscheidend sein, wie Umfragen unter den Wählern in Hessen gezeigt haben. Den anderen dürfen wir die Verantwortung und damit die Gestaltung der Bildungspolitik in den nächsten Jahren nicht überlassen!

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