Haupt- und Realschule den Rücken stärken Junge Union stellt Thema Ausbildung in Mittelpunkt

Herford (HK). Zum Gespräch über das Thema Ausbildung begrüßte die Junge Union im Kreis Herford jetzt 20 Gäste in der »Herforder Wirtschaft«. Die JU hatte bereits 2007 die Internetplattform www.zukunft-gesucht.de ins Leben gerufen, um jungen Menschen Hilfestellungen zu bieten, wie sie nach ihrem Schulabschluss ihre Zukunft gestalten können.
Während das Internetportal ein Anlaufpunkt für alle Schüler ist, gehörte dieser Abend den Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung interessieren.
»Ostwestfalen gehört zu den neun wirtschaftlich am stärksten wachsenden Regionen der Bundesrepublik. Alte Wirtschaftsbereiche verschwinden von der Bildfläche, und neue Branchen boomen«, erklärte Kreisvorsitzende Angela Thiele. Die entsprechenden Ausblicke in die Zukunft lieferten Klaus Goeke, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford, und Marcus Cooper, Lehrstellenvermittler der Handwerkskammer OWL. Sie zeichneten ein übereinstimmendes Bild: Während traditionelle Berufe in den Hintergrund rücken, bahnen sich andere Berufe den Weg. Dazu gehören beispielsweise der Holzmechaniker oder der Mechatroniker. »Was diese Berufe auszeichnet, sind die zunehmenden Qualifikationsanforderungen an die Schüler. Die Auszubildenden von Heute brauchen ein breiteres Fachwissen als vor 20 Jahren«, sagte Cooper. Die JU im Kreis bezieht Stellung für die Haupt- und Realschulen in der Region. »Um die hoch qualifizierten Facharbeiter der Zukunft zu gewinnen, brauchen wir eine exzellente Grundausbildung an unseren Schulen. Für die Ausbildungsberufe sind bei uns die Haupt- und Realschulen zuständig. Diesen müssen wir den Rücken stärken.«