Herford. Als Auftaktveranstaltung für das neue Themengebiet Kultur im Kreis informierte sich die Jungen Union im Kreis Herford bei der Nord-Westdeutschen Philharmonie in Herford. Nachdem sich die Jungpolitiker von der Leistung der Musiker bei der Generalprobe zum Konzert am kommenden Freitag überzeugen konnten, blieb genügend Zeit für einen Vortrag und die vielen Fragen der JUler rund um die Belange der NWD.
Besonders beeindruckte der junge, aufstrebende Dirigent, Andris
Nelsons, der aufgrund seines großen Talentes Anfragen unter anderem vom dem New York Symphonie Orchestra vorweisen kann. „Wir sind stolz darauf, eine so hochwertige kulturelle Attraktion in unserem Kreis präsentieren zu können. Kultur hat seinen Preis, hier ist das Geld aber gut angelegt und wird einem beim Hören der musikalischen Meisterleistungen mehrfach zurückgezahlt“, stellte die Kreisvorsitzende der Jungen Union Herford, Angela Thiele, fest. Mit dieser Position will die Junge Union ein Statement setzen für die unbedingte Notwendigkeit der NWD als Kulturgut im Kreis Herford. „Gerade wir als junge Generation müssen uns zu dem bekennen, was uns ausmacht und dem Trend der Wertlosigkeit entgegenwirken.“ so Thiele. Es seien nicht nur die soziale Markwirtschaft oder das Bekenntnis zur Demokratie, vielmehr sei es die Kultur, die uns definiert, sagen die jungen Christdemokraten. Deshalb ist es für die Kreisvorsitzende wichtig, zur NWD zu halten und den nicht vergessenen Entwicklungen im Kreistag mit Entschlossenheit zu begegnen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die NWD nicht erneut aufgrund machtpolitischer Eitelkeiten zum Spielball der Politik wird. Ich bin froh, dass unsere Mutterpartei dort nicht mitgezogen hat. “ machte Thiele die Position der JU deutlich.