Junge Union zu Besuch im Kernkraftwerk Grohnde

20 junge Christdemokratinnen und Christdemokraten besuchten kürzlich den Druckwasserreaktor in Grohnde.

Im Zuge der von der Vorsitzenden Angela Thiele gestarteten „Energiepolitikreihe“ besuchte die Junge Union im Kreis Herford das Kernkraftwerk in Grohnde. Die Hausherren von E.on Westfalen Weser begrüßten die JUlerinnen und JUler mit einem interessanten Vortrag, der zu einer ausgiebigen Diskussion anregte. Neben Sicherheitsaspekten wurde natürlich auch die Sinnhaltigkeit der Beschränkung der Laufzeiten von Kernkraftwerken angesprochen. Dabei fühlten sich die Jungpolitiker in ihrer Meinung bestätigt, dass man nicht zu vorschnell aufgrund von ideologisch geprägten Vorurteilen die Chancen einer sicheren Kernenergie von der Hand weisen dürfe. Gerade unter dem Aspekt der Sicherheit sind die deutschen Kraftwerke führend in der Welt. „Nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten ist es sinnvoll, nicht sofort aus der Kernenergie auszusteigen, obwohl das langfristig natürlich das Ziel sein muss. Vielmehr ist es die Sorge um die Grundversorgung und Sicherheit der Energiebeschaffung.“ Statuierte Thiele.
Regenerative Energien reichen nicht aus, um eine autonome Grundversorgung in Deutschland zu sichern. Deshalb sei es laut der Kreisvorsitzenden besser, günstigen und vor allen Dingen sicheren Strom aus deutschen Kernkraftwerken zu beziehen, als von z.B. französischen, die in ihrer Sicherheit nicht annähernd deutschen Standards entsprechen. „Ich beziehe meinen Strom lieber aus deutschen sicherheitstechnisch transparenten Meilern, als von ukrainischen mit zweifelhafter Reputation. Denn darauf würde es hinaus laufen, wenn wir in Deutschland überstürzt ausstiegen.“ So Thiele.
Quintessenz des Besuchs war die Überzeugung der Herforder, dass die Junge Union mit der Vorstellung des Energiemix richtig liege. Demnach dürfe nicht auf Kernenergie verzichtet werden, wenn es keine Alternativen gebe.