Junge Union stellt die stärksten am Tau


Vlotho-Exter.Durchgeschwitzte Hemden, die Hacken tief in den Boden gedrückt, Kampf bis zum letzten Zentimeter: Beim Tauziehen des RV von Bismarck Exter boten sich am Samstagabend wieder eindrucksvolle Bilder.

Wie schon im Vorjahr bat der Verein bei seinem Hallen-Reitturnier die heimischen Vereine zum Kräftemessen ans Seil. Diesmal hatten sich acht Vereine zu dieser Gaudi-Veranstaltung angemeldet. Neben einem Team des Ausrichters nahmen der FC Exter, R&V-Versicherungen, der Hegering Vlotho, die Jungen Union und die FDP, der Landwirtschaftliche Ortsverband Exter sowie der RV von Lützow Herford teil. Schiedsrichter waren Landrätin Liselore Curländer und Vlothos Bürgermeister Bernd Stute, die ebenso wie die Teams ihren Spaß hatten.
Der Einmarsch der Teams erinnerte an Gladiatorenkämpfe im alten Rom. Die Arena war umringt von staunenden Augenpaaren, die allesamt bester Laune waren. Turnierleiter Hansi Obermowe hatte als Kommentator am Hallen-Mikrofon Mühe, bei toller Stimmung das Stimmengewirr des Publikums zu übertreffen.

Jeweils fünf Teilnehmer pro Mannschaft waren angehalten, den Gegner über eine Mittellinie zu ziehen.

Im Finale wurden die Jäger entzaubert, die im Vorjahr bei der Neuauflage der Veranstaltung noch triumphiert hatten.
Diesmal musste der Hegering Vlotho aber den Kürzeren ziehen.Dabei war die Vorbereitung der Gaudi –Veranstaltung höchst professionell von statten gegangen: In der Exteraner Abreitehalle wo vor den Springprüfungen die Reiter ihre Pferde auf Temperatur bringen, absolvierten die Jäger ein Aufwärmprogramm unter fachkundiger Anleitung.

„Wir packen euch“, hatte Torben Maier die Konkurrenten vom Hegering vor dem finalen Kräftemessen noch einzuschüchtern versucht.

Die „Psycho-Tricks“ zeigten Wirkung.
Die junge Truppe mit Torben Maier, Marco Große-Loheide, Björn Krömker, Nils Riesner, Karsten Gorssler, Hendrik Halewat, Niko Neddermann und als „Senior“ Heinz –Friedrich Wattenberg( Fraktionsvorsitzender) zog sich völlig überraschend den Sieg an Land. Und bejubelte den Triumph nach der Pokalübergabe durch Landrätin Curländer ausgelassen mit einer Ehrenrunde.
Begleitet durch den tosenden Applaus der vielen Zuschauer, die im Übrigen während des Tauziehens mächtig Stimmung machten, zeigten die Nachwuchspolitiker der Jungen Union, dass sie nicht nur diskutieren können, sondern auch zupacken.

Dritter wurde die Mannschaft vom Ausrichterverein, die im Kampf um Platz drei den FC Exter besiegte. Da nützte es auch nichts, dass die Fußballer wie im Vorjahr in ihren Vereinstrikots an den Start gegangen waren.